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Die Beplankung ist fertig!

  Nachdem die Stringer-Leisten (letzter Post) eingepasst wurden, können diese nun mit den Sperrholzplatten beplankt werden. Im Bild sieht man das Endergebnis. Die Doppeltknickspant-Bauweise ist deutlich zu erkennen. Bevor man jedoch direkt "drauf los klebt", habe ich erstmal einen „dry fit“ mit allen Bauteilen gemacht. Auf dem Bild ist zu sehen, dass die unteren Seitenteile im Kit exakt passend gefräst sind und zwischen Unterboden und Seitenplanken bewusst Aufmaß im Sperrholz gelassen wurde: Die Sperrholzplatten dienen hier auch als gute Schablone zur Feststellung, ob es Abweichungen gibt (besonders die unteren, da diese die einzigen sind die auf das exakte Maß gefräst sind). Da man während der Bauphase dann doch an vielen Stellen kleinere Toleranzfehler einbauen kann, hat es mich umso mehr riesig gefreut, dass die Beplankung exakt passte. Maximal 2mm Abweichung im Längenmaß ist, bei einer Gesamtlänge von fast 6m, schon eine Ansage. Das könnte eine Fräsmaschine kaum besse...

Sieht aus wie ein Boot!

   Die Leisten sind dran! Optisch erkennt man nun endlich sofort, was hier entstehen soll. Ein echt tolles Gefühl! Natürlich ist dieser Schritt der Gesamtmontage auch einer der mit den meisten Anpassarbeiten. Zunächst werden die Leisten an den Spanten eingepasst. Hier ist bei den Spanten im Vorschiffsbereich die hintere Kante und bei Spanten im hinteren Schiffsbereich die vordere Kante die sogenannte Mal-Kante. Bedeutet: Die Mal-Kante ist passend, die jeweils andere muss entsprechend der Bootskrümmung angepasst werden. Mit einer kleinen, biegsamen Stracklatte lässt sich diese Krümmung leicht ermitteln, ausmessen und einzeichnen. Am einfachsten war für mich schlussendlich die Methode die Bereiche mit Schmiege passend mit einer Japansäge einzusägen und anschließend mit dem Stechbeitel auszuräumen. Anschließend war die Stelle mit zwei Feilenzügen passend und auf Maß. Das Prozedere dauert mit etwas Übung maximal fünf Minuten pro Schmiege. Die seitlichen Spannten lassen sich mit ...

Das Boot entsteht - Ausrichtung der Spanten auf der Helling

  Das beste zuerst. Der aktuelle Stand sieht verdammt nach Boot aus, passt wenn man den Zollstock dranhält und ist (fast) im Zeitplan. Seht selbst:          Jetzt aber erstmal der Reihe nach, denn ganz so schnell wie man sich das ganze vorstellt geht es nicht.. Da Holz verdammt viel „arbeitet“, ganz besonders wenn es im Freien steht, ist ein ständiges Einmessen des Grundgerüstes erforderlich bevor die jeweiligen Spanten (Post davor) montiert werden konnten. Mein persönliches Ziel war eine Abweichung von <1mm an jeder Stelle. Man kann sich also vorstellen, dass das Ausrichten etwas länger gedauert hat als „Schraubzwinge dran, Wasserwaage drauf, passt schon…“ Als Strategie hat sich für mich das Einzeichnen einer sauberen Mittellinie mittels Laser gut geeignet. So kann die Mitte jedes Spantes mit der Mitte des Baugerüstes einfach ausgerichtet werden und gleichzeitig mit einer weiteren Linie des Kreuzlinienlasers die passende Höhe des Spantes anvisie...